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In Zukunft werden die Rundfunkgebühren nicht mehr auf Geräte erhoben, sondern es wird ein Beitrag pro Haushalt oder Betriebsstätte eingezogen. Darauf haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder heute in Berlin geeinigt. Das gaben der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder Kurt Beck, und der Koordinator für die Medienpolitik der unionsgeführten Länder Stefan Mappus bekannt.
„Es ist für alle Beteiligten eine gerechtere und sehr viel einfachere Methode die Gebühren einzuziehen als das bisher der Fall war. Ich begrüße die Möglichkeit, mit einem Betrag alle Nutzungsvarianten der in einem Haushalt lebenden Personen abzudecken. Auch in Betrieben, wo der Beitrag gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter erhoben werden soll, führt die neue Regelung zu einfacherer und gerechter gestalteter Zahlung“, so der medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Heribert Heinrich in einer ersten Stellungnahme.
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